Berechnung der persönlichen Trainingsintensität aufgrund der maximalen Herzfrequenz  

Die Bestimmung der Trainingsbereiche aufgrund der Faustregel 220 minus Alter = Maximale  Herzfrequenz ist keine ganz genaue Methode zur Bestimmung der Trainingsherzfrequenz. Für Fitness-SportlerInnen ist sie jedoch ausreichend. Für eine exaktere Bestimmung der persönlichen Werte sind genauere Tests notwendig, z.B. ein Conconi-Test (Lauf- oder Ergometertest).

     
 Berechnung für:  Vorname:
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   Alter:
   Sportart: Korrektur
     
   
     
 

 Maximalpuls:

   

 

Herzfrequenz, in % und in
Schlägen/Minute der MHF

Trainingsbereiche

Trainingseffekt
Trainingsplanung

Energiequelle

Sauerstoff- versorgung

von

bis

HF von

HF bis

 

 

 

 

  

60%

-

Regeneration, Kompensation (regenerativ)

Raschere Erholung und Anpassung an vorangegangene Trainingsreize, auch als Ausgleich für andere Sportarten. Ca. 30 min. lockeres Laufen mit Gymnastik

Fettsäuren

aerob (mit Sauerstoff)

60%

75%

Grundlagenausdauer
 (locker - mittel)

Basis für lange Ausdauerläufe und ideale Ökonomisierung des Fettstoffwechsels, mind. 2 x pro Woche, 30 - 120 Min. Dieses Training sollte ca. 60% bis 80% des Trainingsumfanges betragen.

vorwiegend Fettsäuren teilweise Kohlenhydrate

aerob (mit Sauerstoff)

75%

85%

Kraftausdauerbereich
(mittel - schnell)

Kraftbelastungen und Wiederstandsfähigkeit, ca. 1 x alle 1 bis 2 Wochen, kürzere Trainingsbelastung bis ca. 45 min. Ideal im coupierten Gelände. Ca. 5 bis 15% des Trainingsumfanges.

vorwiegend Kohlenhydrate, teilweise Fettsäuren

aerob (mit Sauerstoff)

85%

95%

Entwicklungsbereich
(schnelll)

Physische und mentale Vorbereitung auf Wettkampfbelastungen, ca. 1 x alle 10 Tage bis 2 Wochen. Kurze Trainingseinheiten, nicht zu oft. Bsp. 3 mal 3 - 10 Min. und dazwischen Grundlagenausdauer. Ca. 5 bis 15% des Trainingsumfanges.

vorwiegend Kohlenhydrate, sehr wenig Fettsäuren

aerob - anaerob (ohne Sauerstoff)

95%

100%

Spitzenbereich, Wettkampf, Intervall
(sehr schnell)

Anaerobes Stehvermögen (Sprintfähigkeit), Erhöhung der Laktattoleranz, Kurzzeit- belastungen. Bsp. Sprints! Dieser Bereich kann in einem kurzen Wettkampf erreicht werden. (bis Max. HF!). Ca. 5% des Trainingsumfanges. Für Fitness-Sportler nicht geeignet.

Kohlenhydrate (Zucker) Milchsäurebildung (Laktat über 4)

vorwiegend anaerob (ohne Sauerstoff)

 

Plane dein Training anhand dieser Trainingsempfehlung! Überlege wie lange und mit welcher Intensität du trainieren willst und wähle dementsprechend deinen Herzfrequenzbereich. 
Versuche abwechslungsreich zu trainieren und das Training in einem 3 oder 4 Wochen-Zyklus zu periodisieren. (Bsp. 1. Woche; vorwiegend Grundlagen und leicht, 2. Woche; zusätzlich Kraftausdauer und mittlere Belastung, 3. Woche; zusätzlich Entwicklungsbereich und härtere Belastung, 4. Woche; locker)

Mit Verbesserung des Ausdauerzustandes wird dein Ruhepuls einige Schläge sinken; anbahnende Erkältungen und Grippe lassen den Puls ansteigen, ebenso eine schlechte Erholung eines vorangegangenen harten Trainings. Ist dein Puls höher als üblich, trainierst du nur locker und regenerativ. 

 

 
 

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